Hallo, ihr sexuell aktiven Paare! Ich bin seit ein paar Monaten Mitglied, dank meiner Frau, die mir diese Website empfohlen hat. Ich muss sagen, dass ich die meisten, wenn nicht sogar alle Ehemänner hier ein bisschen beneide, obwohl die Bibel sagt, dass wir nicht neidisch sein sollen.
Meine Frau und ich sind seit über sechs Jahren verheiratet. Bevor ich meine Frau kennenlernte und Jesus in mein Leben aufnahm, war ich sexuell sehr aktiv. Von schnellen Nummern im Auto, mehrmals täglich, mitten am Tag oder wo immer uns danach war, bis hin zu langen, sinnlichen und leidenschaftlichen Liebesakten mit jeder Frau, mit der ich zusammen war – wir konnten scheinbar nicht genug voneinander bekommen und hatten mindestens dreimal täglich Sex.
In dem Jahr, in dem ich mein Leben Jesus übergab, lernte ich meine Frau kennen, und wir begannen schnell, sexuell aktiv zu werden. Wir begingen Unzucht vor unserem Schöpfer, ignorierten aber beharrlich die Warnungen des Heiligen Geistes, damit aufzuhören. Sie war über fünf Jahre lang sexuell inaktiv gewesen, bevor sie mich kennenlernte. Wir hatten fast täglich Sex, mindestens zweimal am Tag. Damals arbeitete sie nicht, also kam sie oft zu mir auf die Arbeit, und anstatt gemeinsam Mittag zu essen, hatten wir Sex miteinander. Dann änderte sich alles! Sie wurde schwanger! Wir heirateten, bevor unser erster Sohn geboren wurde. Während ihrer Schwangerschaft dachte sie nicht an Sex; wir hatten höchstens ein- oder zweimal im Monat Sex. Jetzt haben wir drei wunderschöne Kinder im Alter von fünf, drei und zwei Jahren, und wir haben nur noch selten Sex. Nach unserer ersten Schwangerschaft war ihr sexuelles Verlangen wie erloschen. Es gab Zeiten, in denen wir monatelang keinen Sex hatten, und was mich stört, ist, dass es ihr egal ist. Sie findet es nicht schlimm, keinen Sex zu haben.
Manchmal habe ich das Gefühl, die Konsequenzen für meine Unzucht zu tragen, obwohl wir beide Gott kannten. Ich kann mich an keinen einzigen Tag erinnern, an dem ich keinen Sex hatte, bevor ich Christ wurde, bevor ich Ehemann wurde. Jetzt vergehen schon mal zwei Monate ohne Sex mit meiner Frau, und wenn wir es tun, bin ich immer derjenige, der die Initiative ergreift.
So sehr ich auch versuche, nicht daran zu denken, habe ich das Gefühl, ein unbefriedigendes Sexualleben zu führen, in das ich Frustration zugelassen habe.
Ich möchte glauben, dass ich nicht die einzige Ehepartnerin bin, die sich in dieser Situation befindet. Ich würde mich über jeden Rat, Kommentar oder konstruktive Kritik von Ehefrauen und Ehemännern freuen und diese berücksichtigen.
Vielen Dank an alle, die meine frustrierenden Schilderungen meines Sexlebens gelesen haben.
Möge Gott euch weiterhin mit der Gabe der gegenseitigen Sehnsucht segnen. Wie alle sagen: „Bleibt geil!“ 🙂